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Übersetzung und Beglaubigung

BEGLAUBIGUNG

Was ist eine beglaubigte Übersetzung und wann brauchen Sie diese?

Im Allgemeinen werden bei Behörden und Ämtern nur Urkunden in der Amtssprache angenommen. Daher müssen fremdsprachige Dokumente in die Landessprache übersetzt werden.

Soll ein Schriftstück im Ausland verwendet bzw. ein fremdsprachiges Dokument in Österreich vorgelegt werden, muss die Übersetzung beglaubigt werden. Durch die Beglaubigung der getreu angefertigten Übersetzung durch die Gerichtsdolmetscherin/den Gerichtsdolmetscher wird das Dokument rechtlich verbindlich, daher werden auch ausschließlich von allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen und Dolmetschern angefertigte beglaubigte Übersetzungen von den Behörden anerkannt.

„Beglaubigte Übersetzung“ ist die eingebürgerte Bezeichnung für eine schriftliche Übersetzung, deren Richtigkeit und Vollständigkeit von einer Urkundenübersetzerin/einem Urkundenübersetzer mit ihrer/seiner Unterschrift, und je nach Landesrecht ggf. zudem mit einem beigedrückten Siegel bzw. Stempel, bestätigt wurde.

Allgemein beeidigte oder ermächtigte bzw. öffentlich bestellte Dolmetscherinnen und Dolmetscher und Übersetzerinnen und Übersetzer sind Dolmetscherinnen und Dolmetscher und Übersetzerinnen und Übersetzer, die bei einem Landesgericht, Oberlandesgericht oder einer Innenbehörde einen allgemeinen Eid abgelegt haben und in der sogenannten DolmetscherInnenliste eingetragen sind.

Im Ausland (z. B. in Ungarn) angefertigte Übersetzungen werden nicht anerkannt und müssen von einer/einem in Österreich eingetragenen Übersetzerin/Übersetzer erneut geprüft und beglaubigt und gegebenenfalls neu übersetzt werden.

In manchen Fällen bedarf es darüber hinaus einer sogenannten Überbeglaubigung (z. B. bei Verwendung der beglaubigten Übersetzung in einem Nicht-EU-Land). Hierbei handelt es sich um einen zusätzlichen Beglaubigungsvermerk, der sich auf die Unterschrift bezieht. Es gibt folgende Arten der Überbeglaubigung: Die üblichste ist die Zwischenbeglaubigung bei demjenigen Landesgericht, bei dem die Dolmetscherin/der Dolmetscher eingetragen ist, die Legalisierung durch die zuständige ausländische Vertretungsbehörde und die Apostille.

Die Übersetzung kann vom Original oder von beglaubigten Kopien erfolgen. Die/der allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Übersetzerin/Übersetzer beglaubigt ihre/seine Übersetzung mit ihrer/seiner eigenen Beglaubigungsklausel und versieht diese mit ihrem/seinem Original-Stempel.

ELEKTRONISCHE/NEURONALE ÜBERSETZUNG:

Die maschinelle Übersetzung kann eine mehrjährige Hochschulausbildung und jahrelange Berufserfahrung keinesfalls ersetzen. Aufgrund des unverhältnismäßigen Mehraufwandes übernehmen wir weder ein Lektorat noch die Beglaubigung nicht korrigierter maschineller Übersetzungen.